Satzung der „Osdorfer Nachrichten e.V.“

In der Fassung gemäß dem Beschluss der Mitgliederversammlung

vom 26. Juli 2006

PRÄAMBEL

Die Regelungen dieser Satzung beziehen sich gleichermaßen auf Frauen und Männer.

Unabhängig vom Geschlecht der in dieser Satzung angesprochenen Personen wird in den nachfolgenden Paragraphen nur die männliche Bezeichnung verwendet. Jede Person hat jedoch entgegen der Formulierung dieser Satzung Anspruch auf eine Anrede, die ihrem Geschlecht entspricht.

  • NAME, SITZ UND GESCHÄFTSJAHR
  1. Der Verein führt den Namen: „Osdorfer Nachrichten e.V“ und hat seinen Sitz in: 24251

Osdorf.

Er wurde am 8. Juni 2006 gegründet und soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Kiel

eingetragen werden.

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  • 2 ZWECK DES VEREINS
  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Information und Kommunikation in der Gemeinde

Osdorf durch die Bereitstellung entsprechender Medien.

  1. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
  2. a) Herausgabe einer Dorfzeitung
  3. b) Präsentation im Internet
  1. Die Dorfzeitung „Osdorfer Nachrichten“ soll kostenfrei an alle Haushalte der Gemeinde

Osdorf verteilt und ins Internet gestellt werden. Sie bietet den Vereinen, Verbänden, der Schule,

der Kirchengemeinde und der Kommune eine Präsentationsmöglichkeit ihrer Arbeit und

Aktivitäten. Die Kosten für Herstellung, Druck und Verteilung werden durch Anzeigen und

Spenden getragen.

  1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die

Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Kostenerstattungen regelt der

geschäftsführende Vorstand.

  1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch

unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.

  1. Der Verein ist politisch und konfessionell unabhängig.
  • 3 MITGLIEDSCHAFT
  1. Der Verein besteht aus ordentlichen (aktiven) Mitgliedern und fördernden Mitgliedern.

 

  1. Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person ohne Rücksicht auf Beruf,

Rasse und Religion werden. Voraussetzung ist, dass der Antragsteller sich aktiv in die Erstellung

der Dorfzeitung (Redaktionsteam) einbringen will und kann.

  1. Der Antrag um Aufnahme in den Verein hat schriftlich beim Vorstand zu erfolgen. Dazu ist

der ausgefüllte und unterschriebene Aufnahmeantrag bei einem Vorstandsmitglied abzugeben.

Jugendliche im Alter unter 18 Jahren können nur mit schriftlicher Zustimmung der gesetzlichen

Vertreter aufgenommen werden.

  1. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.
  1. Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die dem Verein

angehören will, ohne sich an der Erstellung der Dorfzeitung aktiv zu beteiligen. Nr. 2 bis 4 gelten

entsprechend.

  1. Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Art, Höhe und Fälligkeit legt die Mitgliederversammlung

fest.

 

  1. Allen Mitgliedern muss die Möglichkeit gegeben werden, die Satzung einzusehen.

 

  • 4 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

 

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitglieds sowie bei

Auflösung des Vereins.

 

  1. Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären und wird zum Ende eines

Monats wirksam. Bei Minderjährigen bedarf diese Erklärung der Unterschrift des gesetzlichen

Vertreters. Mit der Abgabe der Erklärung erlischt sofort das Stimmrecht des austretenden

Mitglieds in allen Organen des Vereins.

 

  1. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn

– das Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist.

– das Verhalten des Mitglieds Anlass gibt, das Ansehen oder die Interessen des Vereins zu

schädigen und vorher eine schriftliche Abmahnung erfolgt ist. Der Ausschluss wird vom

Vorstand mit 2/3 Mehrheit beschlossen.

 

  1. Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Rechte und Pflichten gegenüber dem

Verein.

 

  • 5 RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

 

  1. Ordentliche und fördernde Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen des

Vereines teilzunehmen, Anträge zu stellen und ab dem vollendeten 18. Lebensjahr das

Stimmrecht auszuüben. Jedes Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann.

 

  1. Ordentliche Mitglieder haben die Pflicht, sich nach ihren Kräften aktiv an der Erstellung der

Dorfzeitung zu beteiligen und durch die Übernahme von Aufgaben das regelmäßige Erscheinen

der Dorfzeitung sicherzustellen.

 

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins

zu verhalten.

 

  • 6 ORGANE DES VEREINS

 

Die Organe des Vereins sind:

  1. a) der Vorstand
  2. b) die Mitgliederversammlung

 

  • 7 DER VORSTAND

 

  1. Der Vorstand besteht aus:

dem 1. Vorsitzenden;

dem 2. Vorsitzenden;

dem Kassenwart;

dem Schriftführer.

 

  1. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Jeder von

ihnen ist alleinvertretungs-berechtigt.

 

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er

bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Im ersten Jahr werden der 1. Vorsitzende und

der Kassenwart für 3 Jahre gewählt. Wählbar sind nur ordentliche Mitglieder, die das 18.

Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig. Verschiedene

Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. Beim Ausscheiden von einzelnen

Vorstandsmitgliedern kann sich der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch

Vorstandsbeschluss aus der Reihe der Mitglieder ergänzen.

 

  1. Der 1. und 2. Vorsitzende sind qua Amt Mitglieder im Redaktionsteam, beteiligen sich somit

aktiv an der Herausgabe der Dorfzeitung und sind im Sinne des Presserechts verantwortlich

(V.i.S.d.P).

 

  1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die

Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

– Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung

– Einberufung der Mitgliederversammlung

– Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

– Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes.

 

  1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von dem 1.Vorsitzenden oder

von dem 2. Vorsitzenden einberufen werden. In jedem Falle ist eine Einberufungsfrist von einer

Woche einzuhalten.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist.

Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Beschlüsse

des Vorstandes sind schriftlich niederzulegen und von dem Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die

Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, und gefassten

Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

 

  • 8 MITGLIEDERVERSAMMLUNG

 

1.Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt.

 

2.Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es

erfordert oder wenn ein Viertel der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beim

Vorstand beantragt.

 

  • 9 ZUSTÄNDIGKEIT DER ORDENTLICHEN MITGLIEDERVERSAMMLUNG

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für

– Genehmigung der Niederschrift

– Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

– Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer

– Entlastung des Vorstandes

– Wahl der Vorstandsmitglieder

– Wahl jeweils eines Kassenprüfers für ein Jahr

– Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit

– Satzungsänderungen

– Entscheidung über Aufnahme neuer und/oder Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen

– Beschlussfassung über Anträge

– Auflösung des Vereins.

 

  • 10 ABLAUF UND BESCHLUSSFASSUNG VON MITGLIEDERVERSAMMLUNGEN

 

  1. Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung hat spätestens zwei Wochen vorher schriftlich

zu erfolgen.

 

  1. Die Tagesordnung soll u.a. enthalten
  2. a) Genehmigung der Niederschrift;
  3. b) Bericht des Vorstands;
  4. c) Bericht der Kassenprüfer;
  5. d) Entlastung des Vorstands;
  6. e) Neuwahl des Vorstands;
  7. f) Wahl des Kassenprüfers;
  8. g) Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit;
  9. h) Anträge;
  10. i) Verschiedenes.

 

  1. Der Vorsitzende oder sein Vertreter leiten die Versammlung.

 

  1. Abstimmungen und Wahlen erfolgen grundsätzlich durch Handzeichen. Die Stimmabgabe

erfolgt geheim,

  1. a) bei Wahlen, wenn es eines der anwesenden Mitglieder verlangt,
  2. b) bei Abstimmungen, wenn es 1/3 der anwesenden Mitglieder verlangen.

 

  1. Bei Wahlen genügt die einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist unter den Kandidaten mit

der höchsten Stimmzahl eine Stichwahl durchzuführen. Fällt auch hier keine Entscheidung, so

entscheidet das Los.

 

  1. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst (Enthaltungen

zählen nicht mit). Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 

  1. Satzungsänderungen können nur mit 2/3 Stimmenmehrheit beschlossen werden. Über die

Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der

abgegebenen Stimmen.

 

  1. Über Anträge auf Satzungsänderungen kann nur abgestimmt werden, wenn sie vier Wochen

vor der Mitgliederversammlung schriftlich bei dem 1.Vorsitzenden des Vereins eingegangen und

in der Einladung mitgeteilt worden sind.

 

  1. Über die Versammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Leiter der Versammlung

und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die gefassten Beschlüsse sind wörtlich in die

Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschrift ist bei der nächsten Einladung zu einer

Mitgliederversammlung allen Mitglieder zuzusenden.

 

  • 11 KASSENPRÜFER

 

  1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr zwei Kassenprüfer. Diese

dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein.

Wiederwahl ist zulässig. Der 1. Kassenprüfer wird im ersten Jahr für 2 Jahre gewählt. Ein

Kassenprüfer kann nur maximal für zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten gewählt werden.

 

  1. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege

mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand

jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung

einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die

Entlastung des Kassenwarts und der übrigen Vorstandsmitglieder.

 

  • 12 AUFLÖSUNGSBESTIMMUNG

 

Bei Auflösung erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses

amtierenden vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder.

 

Ort, Datum Osdorf, den 26. Juli 2006

 

 

 

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– 1. Vorsitzender –                                                     – Schriftführerin –